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Juni 2010

Veröffentlicht in Juni 2010 am Juli 3, 2010 von crossamerika

Neuer Monat, neue Provinz. New Brunswick, es sieht nicht viel anders aus, aber die Straßenschilder sind zweisprachig, französisch und englisch. Das Wetter spielt nicht so ganz mit.  

Allerdings können wir die bekannten “Flower-pots” am Cape Hopewell, immer noch in der Bay of Fundy, ohne Regen besichtigen. Als wir ankommen ist gerade noch Ebbe und wir beobachten für  die nächsten drei Stunden wie die Flut steigt. Da kein Wind ist, ist sie heute allerdings nicht so spektakulär.  

Weiter geht es zum Fundy National Park. Dort kaufen wir einen Jahrespaß für alle kanadischen Nationalparks und genießen den Rest des Tages am Lagerfeuer. Am nächsten Tag regnet es wie bescheuert, anders kann man es nicht nennen. Lothar fährt sogar mit MANni zum Duschhaus, ich habe es vor dem Frühstück noch so gerade ohne Regen geschafft. Im Laufe des Tages fahren wir durch die “Lobster Capital Of the World “Shediac”, aber es gießt munter weiter und Appetit auf Lobster haben wir gerade auch nicht. Irgendwie hat der Himmel zuviel Regen, es hört den ganzen Tag nicht auf und wir finden einen Übernachtungsplatz auf einer Picnic Area. Das Wetter mag uns weiter nicht, es gießt fast die gesamte Zeit die wir in New Brunswick verbringen. Ungebetenen Besuch erhalten wir trotzdem häufig in den wenigen Regenpausen. Es gibt zwei Sorten, die einen stechen, die anderen beißen, Moskitos und Black Flies. Diese Besucher werden uns wahrscheinlich durch Kanada begleiten und sind, sobald der Regen und der Wind nachlassen, aktiv. Aber wir haben aufgerüstet, schon zu Hause Netze für alle Fenster und Dachhauben genäht und für uns Netzhüte und Hemden gekauft, sowie chemische Abwehrmittel. 

Noch kein neuer Monat, aber schon wieder eine neue Provinz: Quebec. Hier ist jetzt alles französisch, es wird kaum englisch gesprochen oder verstanden. Es sieht auch wirklich anders aus, irgendwie aufgeräumter. Wir fahren auf der Gaspé Halbinsel bis Percé, traumhaft gelegen und auch das Wetter bessert sich. Leider ist es immer noch zu kalt um draußen zu sitzen. Aber am nächsten Morgen, blauer Himmel vom Feinsten und trotz Wind und nicht wirklich hohen Temperaturen raus, Frühstück draußen. Danach laufen wir zum Rocher Percé, ein imposanter Fels im Meer, leider darf man wegen Steinschlaggefahr nicht mehr bei Ebbe bis hin und an seinen Fuß laufen.  

Anschließend geht es auf den Mont Sainte Anne Summit und wir laufen einen kurzen Trail zur `La Grande Crevasse’, ein traumhafter Ausblick auf das Meer und eine `gefährliche Felsspalte’ sind die Belohnung, ein wunderschöner Tag und eine faszinierende Landschaft.  

   

Ein fast fauler Tag beim Camping Tete D’Indien, nein nicht ganz, die erste Wäsche mußte nun endlich mal gewaschen werden. Bei wieder bestem Wetter und sogar hochsommerlichen Temperaturen geht es weiter zum National Park Forillon. Es gibt wunderschöne Hikingtrails und wir wandern an einem Tag 20 km bei Kaiserwetter. Dabei sehen wir zwei Schwarzbären, die dann doch erstaunlich klein sind. Nach unserer Grizzly Begegnung in Alaska vor einigen Jahren bin ich eigentlich nicht mehr scharf darauf Bären zu sehen, aber diese kleinen Schwarzen sind niedlich.  

   

Wir sehen auch noch zwei Porcupines, Stachelschweine. Die sind soooo langsam, stellen aber ihre Stacheln auf und wir kommen lieber nicht näher. Eins klettert sogar, aus Angst vor uns wie es scheint, unbeholfen auf einen Baum, wir gehen schnell weiter, sind ja keine Tierquäler. Im nächsten WAL-MART kaufe ich dann doch lieber eine Bärenglocke! Man kann ja nie wissen wie groß der nächste Bär dann noch wird. Das Glöckchen soll den Bär vor uns warnen, besser wäre natürlich umgekehrt. Wir laden MANni nochmal richtig voll, für ihn alles und für uns noch mehr. Morgen geht es mit der Fähre über den St. Lorenz Strom, keine Wolke am Himmel und wenig Wind. Trotzdem: ich mag es nicht und bin soooo froh nach 2 1/2 Stunden wieder an Land zu sein. Von hier aus fahren wir jetzt in die Wildnis, die nächste Tanke ist 211 Km entfernt, aber wir haben vorgesorgt. Abends nach 80 Km fahren wir auf einem Holzfäller Weg mitten in den Wald und dann haben wir ihn, den Einbruch der “You can’t see um”. Ganz ganz kleine Fliegen, die leider besonders auf Lothar scharf sind. Schnell die Fenster zu und die von mir in Deutschland unter größerer Flucherei genähten Black Fly Netze angebracht und in MANni erstmal als Massenmörder tätig geworden. Danach entspannt sich die Lage an der Vampirfront.  

Am nächsten Tag fahren wir weitere 240 km auf jetzt mittlerweile teilweiser gravelroad (Kiesstraße) und Waschbrettpiste. MANni kann endlich zeigen wofür er gebaut ist. Nichts als Wald, Holzlaster, andere LKWs und danach ganz viel Staub. Tiere: 3 Porcupines, 1 Murmeltier sowie tausende von Black Flies und Moskitos in verschiedenen Größen. Wir schaffen es ca. 15 Minuten draußen zu sein, dann haben sie uns gefunden und wir flüchten ins Auto. Drinnen haben wir jetzt gut vorgesorgt und sind frei von Belästigungen. Wir übernachten auf einem Parkplatz an der Straße, allerdings soweit weg, daß wir nicht mehr eingestaubt werden.  

Am nächsten Tag geht es für weitere 250 km auf der Straße 389 Richtung Norden. Es ist spannend, nur ab und an kommt ein Truck oder ein Pick-Up. Wir übernachten wieder im Wald. Trotz Netzhemd 15 Minuten, dann haben sie uns wieder, die” bugs”, also rein. Wir beobachten von drinnen wer da so alles herein möchte, grrr! O.k., ein Archäologen Team, daß wir auf der Gaspé Halbinsel kennengelernt haben, hatte uns gewarnt, bugs, bugs bugs und Vorsicht ab 100 Stichen wird es kritisch. Wir gehen lieber kein Risiko ein und verlassen MANni nicht mehr. In der Nacht regnet es und morgens……………….keine schwarzen Quälgeister mehr. Wir erreichen Fermont die letzte “Stadt” in Quebec. Sie liegt im nirgendwo und alle leben von einer Erzmine. Ein Minenlaster ist vor der Stadt zur Besichtigung aufgestellt. MANni wird ganz eifersüchtig, so riesig ist das Teil.  

   

Welcome to Labrador:

Wir fahren weiter, immer noch ohne Quälgeister und erreichen am frühen nachmittag Labrador City. Es gibt doch tatsächlich einen WAL-MART und eine Shopping Mall. Auf uns wirkt das ganze wie unwirklich, nachdem wir fast 3 Tage durch die Wildnis gefahren sind. Um Lothars Glückssträhne zu zitieren, sie setzt wieder ein. Das Visitor Center hat morgen “Grand Opening” und es wird die erste IOCC Tour gefahren. Wir buchen also sofort für den nächsten Tag eine Besichtigung der Erzmine IOCC (Iron Ore Company Canada). Die Stadt Labrador City ist durch das gefundene Erz 1950 entstanden und lebt ebenfalls noch heute fast nur von der Mine.  

Die Besichtigung der Mine ist beeindruckend, gut das MANni nicht dabei war, die LKWs sind dort z.T. noch ein wenig größer als der auf den Bilder weiter oben. Erstaunlicherweise oder eben auch gerade nicht werden 50% der Trucks von Frauen gefahren.  

Nach Ende der Tour bekommen wir im Visitor Center noch eine übriggebliebene typisch kanadische Torte geschenkt und tanken Frischwasser. Komisch, die Torte ist doch schon vorher beschriftet worden!  

Weiter geht es 250 km auf Gravel und Wellblechpiste. In Nova Scotia hatte uns ein besorgter und netter Mensch aus Neufundland gewarnt, nur Wilderness in Labrador, wir sollten vorsichtig sein. Wir aber haben richtig Verkehr und ständig Straßenarbeiten. Hier bleibt man bei einer Panne nicht lange alleine! Macht nichts, die Landschaft ist toll und wir erreichen mit einer Übernachtung Churchill Falls. Mitten in der Wildnis (allerdings wollten die Trucks und Pkws ja auch irgendwohin) ist eine “Stadt”, ein Hotel, ein Supermarkt und ein paar kleine Häuser. Wir melden uns im Town Office zur Besichtigung des 2. größten Wasserkraftwerks der Welt an. Bis vor kurzem war es noch das Größte, im Town Office erzählt man uns, die Russen hätten jetzt ein Größeres gebaut. Wir können vor der Sporthalle übernachten (you can plug in at the Arena) und haben abends mal wieder das Gefühl wir sind Ziel der Abendausfahrt und sogar manchmal des Abendspaziergangs (Kanadier gehen eigentlich nicht zu Fuß).  

Am nächsten morgen ist Churchill Falls eine Geisterstadt. Wie in einem Science Fiction Film, kein Mensch auf der Straße, keine Kinder, es fahren kaum Autos und es ist eine für uns Europäer ungewöhnliche Stille. Unsere Tour startet um 13:30 Uhr und wir sind die einzigen Gäste. Wir fahren mit Helm, Schutzbrille und Ohrstöpsel ausgestattet mit einem Aufzug 245 Meter in die Tiefe, dort sind riesige Tunnels in den Stein gehauen worden, man könnte prima einen James Bond Film drehen (vielleicht ist sogar einer hier gedreht worden?). Unser Tour Guide Karen erzählt sehr viel zur Anlage. Es gibt sogar einen Rettungsraum in dem die ca. 35 Menschen, die in dieser riesigen Anlage arbeiten 4 Wochen versorgt sind. Es gibt Toiletten, Frischluft und Essen. Der Technikraum ist drei Fußballfelder groß. Wir sind schwerst beeindruckt.  

Die Geschichten am Rand sind allerdings noch besser. Es gibt viele Bären hier und sie kommen sogar in die Stadt. Letzten Winter hat eine Nachbarin Muffins gebacken, ist in das Schlafzimmer gegangen und als sie wiederkam haben der Bär und ihr Hund die Muffins aufgefressen und saßen vor dem eingeschalteten Fernseher. 850 Menschen wohnen hier, es gibt einen Arzt und eine Schwester. Die Kinder, ca. 140 gehen alle in eine Schule mit insgesamt 19 Lehrern. Einmal in der Woche kommt ein LKW aus Quebec mit frischen Lebensmitteln. Die Häuser und auch sonst fast alles gehören dem Wasserkraftwerk. Alle Angestellten können in den kleinen Häusern leben bis sie in Rente gehen, dann müssen sie aus- bzw. wegziehen.  

Spät nachmittags fahren wir zum Churchill River, dort wo das Wasser aus dem Wasserkraftwerk wieder in den Fluß mündet. Ein Angler mit Familie kommt gerade vom Bootsausflug zurück, ja er hat MANni gestern abend im Dorf gesehen, aha aus Germany, long way. Wir müssen irgendwie schon wieder hungrig ausgesehen haben, jedenfalls bekommen wir fürs Abendessen vier Forellen geschenkt. 

Von hier fahren wir zu einem schönen Platz außerhalb des Dorfes am dump (Müllkippe) vorbei. Man hat uns mehrfach erzählt hier gäbe es Bären, es ist der Zoo von Churchill Falls. Wir entdecken zwei Bären, faul, dick und eingebildet, es stinkt nicht an der Müllkippe, es ist ja alles in den Bärenbäuchen verschwunden und 850 Menschen machen nicht viel Müll. 

Wir haben jetzt auch Hunger und fahren weiter auf unseren gestern schon ausgesuchten Platz und essen zwei der Forellen.  

Von hier aus geht es am nächsten Morgen weiter Richtung Happy Valley Goose Bay. Die Schotterstrasse ist frisch präpariert und MANni fährt gut, allerdings fängt es auf der Fahrt an zu regnen und MANni sieht aus wie ……  

Wir übernachten bei den ‚Muskrat Falls‘, verspeisen die zweite Portion Forellen. Es regnet die ganze Nacht weiter! Hätten wir nicht unseren MANni dabei, hier kämen wir nicht mehr raus. Wir gehen mit Moskitohut und festem Schuhwerk zum Wasserfall, eine Schlammschlacht, aber es lohnt sich.  

 Die nächsten 40 km bis Happy Valley Goose Bay sind schnell gefahren. Hier ist das Versorgungszentrum für Central Labrador. Wir wollen unsere Vorräte ein wenig aufstocken, aber außer “German Salami” und geräucherten Würstchen gibt es wenig! Macht nichts, wir haben noch genug im Vorrat.  

Der Ausflug zum Militärflughafen ist eine Enttäuschung, wir wollten eigentlich sehen wo unserer Steuergelder bleiben und die hier stationierten deutschen Piloten besuchen, aber alles verlassen. Früher hat hier die Deutsche Luftwaffe Tiefflug geübt, aber wie uns eine Dame später berichtet sind die “Germans” samt ihrem Spitzen-Koch weg, man munkelt sie kommen wieder, aber dann sind wir längst weg. Wir besuchen noch den kleinen Ort North West River, in dem es ein historisches Museum gibt und einiges über die Innuit erklärt wird. Hier können wir direkt am Hafen stehen, wir haben gefragt, niemanden stört es. Es ist Sonntag, die Deutschen haben gegen England gewonnen und ein wenig traurig sind wir schon bei der Party nicht dabei zu sein. You can‘t get everything!  

Am nächsten Mittag wollen wir die neue Straße fahren, die erst in diesem Frühjahr eröffnet wurde. Vorher ging es von hier aus nur mit der Fähre (12 Stunden) weiter. Wie schön für mich, wir sind gespannt auf die neue Route 510 nach Cartwright. Allerdings haben wir mehrfach gehört, daß die Straße in der Mitte noch sehr “rough” wäre und auf ca. 50 Kilometern nur mit ca. 5 km/h befahrbar sein soll. Was soll’s, MANni macht das schon. Hat er auch, aber die Straße war eigentlich noch gar nicht gebaut, gravel ist eine Sache, diese hier war Loch an Loch an Stein an Loch an Stein an Matsch usw. , aber wir haben es geschafft. 

Vorher noch ein wichtiger Hinweis: 

Wir stoppen nach 140 km mitten im Wald und wollen übernachten. Wenn wir vorher gedacht haben, wir kennen Mücken Alarm dann war das in dieser Nacht die Mücken Katastrophe. Vor unseren Netzen wimmelte es und wir konnten sie sogar auf dem Dach hören, aber viel schlimmer, sie kamen rein. Woher nur? Nachdem wir um die kleine Dachhaube noch mehr Frischhaltefolie gewickelt haben war klar, sie kommen durch die geschlossene große Dachhaube. Wir haben zwar eine Spezialklappe aus GFK von Bocklet einbauen lassen und natürlich zusätzlich das Mückengitter davor, aber sie kamen rein und waren stechwütig. 

Für die Wohnmobilisten unter den Lesern: wir sind sehr glücklich mit unseren KCT Fenstern und unseren dazwischen montierten Black Fly Netzen, dort ist alles dicht! Nicht auszudenken wir hätten die Seitz Fenster eingebaut. Die Dachhauben, furchtbar, leider baut KCT immer noch keine ! 

Die Nacht war unruhig und am Morgen schaut mich Mister Schlauchbootlippe an. Lothar hat eine Mücke unter anderem in die Unterlippe gestochen, er hat eine Unterlippe, dafür zahlen manche Frauen viel Geld! Ich muß trotzdem lachen! Mich mochten die Mücken übrigens nicht ! Schnell frühstücken wir und sehen zu, daß wir wegkommen. 

Wir fahren weiter auf der neuen Straße, sie ist hier im Topzustand, gravel aber glatt. Wir sehen 2 Schwarzbären, aber immer noch keinen Elch oder Caribou, dabei gibt es in Labrador die größte Caribou Herde mit 700000 Tieren. Sie sind im Sommer allerdings an der Hudson Bay, wir brauchen uns keine Hoffnungen zu machen. 

Wir übernachten mückenfrei im Hafen von Cartwright. Der kleine Ort wirkt sehr heruntergekommen. Hier kamen bis zum letzten Jahr die Fähren von Happy Valley Goose Bay an. Jetzt gibt es die neue Straße und wie es scheint, kommt außer uns niemand mehr nach Cartwright, denn die neue “Hauptstraße” führt ca. 90 km am Ort vorbei. Wir warten auf einen Eisbär, den man hier angeblich vor 3 Wochen gesehen haben will, aber vergeblich. Wir sind am nördlichsten Ort der Reise für dieses Jahr angekommen. Abends kommt Nebel auf und der Ort entwickelt mit seiner Verlassenheit doch noch Charme. Am nächsten Tag fahren wir zwei weitere Fischerdörfer an und übernachten auf dem Parkplatz des “Flughafens” von Charlottetown direkt neben dem Rollfeld.

Der Translabrador Highway wird von den Einheimischen auch ‚Freedom trail‘ genannt. Hier in diesen kleinen Orten verstehen wir warum. Die Lebensmittel-Läden sind immer noch winzig und es gibt kaum frische Ware und wenn unbezahlbar, ein 500g Becher Joghurt kostet z.B. 5,89 $, eine Wassermelone sogar 10 $. Früher jedoch kam man hier nur per Schiff hin und wieder weg. Heute können die Menschen zumindest mit dem Auto in das nächst größere Dorf oder sogar bis Happy Valley Goose Bay fahren. 

Der Juni ist vorbei, wir sind noch ein paar Tage in Labrador an der Atlantik Küste. Die Berichterstattung wird für Juli wieder Lothar übernehmen. 

  

  

Reiseroute New Brunswick

 
  

Reiseroute Quebec und Labrador  

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fazit des Monats: 

Im Vergleich zu Labrador ist Alaska überbevölkert!

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